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Muster einer Bauanleitung
Wagenskasten und Fahrgestell

Die Teilnummerierung der Explosionszeichnung ist der vorgehenden Seite zu entnehmen. Die Nummerierung beginnt beim Wagenkasten, anschließend folgt das Fahrgestell. Abweichungen können vorkommen.
  
  
Wagenkasten
  • Stirnwände (2) in den Wagenkasten (1) einpassen. Löten
  • Zwischenwand (3) mit Abortwand (4) susammenlöten, in den Wagenkasten genau einpassen, da dies später für genauen Sitz der Inneneinrichtung wichtig ist. Mit mäßiger Wärme löten oder kleben, da sich die Seitenteile sonst leicht verziehen. Unterkante etwa 1 mm über WagenkastenunterkantE
  • Zweite Zwischenwand (3) anlöten.
  • Die zwei Wagenkastenbefestigungen (5) biegen, Mutter M2 (6) anlöten und die Befestigungen in den entsprechenden Aussparungen festlöten.
  • Verstärkungen (7) für das Dachende einpassen und anlöten.
  • Löcher in den Verstärkungen aufbohren und Schlußscheibenhalter (8) montieren.
  • Handgriffe (9) aus 0,4 mm Draht biegen, einpassen und anlöten.
  • Die Lampenhutzen (10) und Ventilatoren (11) montieren.
  • An der Dachunterseite die Lampen (12) für die Bühnen ankleben.
  • Wagenkasten mit Warmwasser mit Spülmittel waschen.
  • Kompletten Wagenkasten mehrmals in dünnen Schichten innen und außen mit Autogrundierung spritzen; hierzu eignet sich Autogrundierung in einer Spraydose am besten.
  • Wagenkasten innen beige lackieren (Humbrol 121).
  • Innenseiten der Wände abdecken und den Wagenkasten aussen braungrün RAL 6008 spritzen.
  • Wagenkasten unterhalb der Dachkante abdecken, Dach grüngrau RAL 7009 lackieren.
  • Alle Deckleisten, Handgriffe und Schlußscheibenhalter schwarz lackieren.
  • Beschriftung anbringen. Die mitgelieferten Beschriftungen sind Abziehbilder.
  • Damit das Abziehbild sich richtig festsaugen kann, muß die in Betracht kommende Stelle sauber sein. Bei einem mattlackierten Modell ist vorher eine dünne Schicht Klarlack anzubringen. Abziehbild ausschneiden und kurz ins Wasser tauchen. Ein Tropfen Weichmacher an die Stelle, an die das Abziehbild angebracht werden soll. Das Abziehbild mit einer Pinzette fassen, an die betreffende Stelle halten und es dann mit einem Zahnstocher oder dgl. von der Trägerschicht auf die betreffende Stelle führen. Überflussiges Wasser mit einem Pinsel absaugen und Abziehbild exakt justieren.
  • Nach einer Stunde die angebrachte Beschriftung mit Weichmacher überstreichen, dann das Modell einen Tag trocknen lassen. Anschließend eine oder mehrere Schichten Mattlack anbringen (spritzen oder sprayen).
  • Der Mattlack verleiht dem Modell eine strapazierfähige Fläche und ist sowohl Schutz für das Abziehbild als auch sauberes Finish.
  • Anschließend kann evtl. ein Altern vorgenommen werden.
  • Fenster einsetzen. Abortfenster auf der Innenseite silberweiß streichen.

Fahrgestell

  • Das Fahrgestell dieses Wagens ist mit Dreipunktlagerung der Achsen versehen, was eine Verbesserung der Laufeigenschaften insbesondere bei Gleisunebenheiten zur Folge hat.
  • Sitz der Achshalter auf der Bodenplatte (14) anreißen, auf richtigen Achsabstand achten. Ebenfalls Mittelpunkt zwischen den zwei Achsen markieren.
  • Genau über diesen Mittelpunkt Halter (15) für den Federstahldraht mit den Nasen nach unten anlöten.
  • Die äußeren Längsträger (16), Flachprofil 3 x 1 mm, sind auf 133,5 mm abzulängen – mit Länge der Längsträgerunterteile (19) vergleichen (Teil (16) und (19) haben die gleiche Länge). Die Langsträger gleich lang über die Bodenplatte überstehend an dieser anlöten.
  • Auf die überstehenden Längsträger Bühnen (17) anlöten.
  • Pufferbohlen (18) montieren. Darauf achten, daß die Bodenplatte plan ist. Rangiergriffe ca 45° nach außen biegen.
  • Unterkanten der Längsträger mit den Wagenkastenstützen (19) einpassen und anlöten, die Kanten an den Innenseiten müssen bündig sein. Wagenkastenstützen zur Bodenplatte hin biegen und an dieser anlöten.
  • Trittbretthalter (20) anlöten.
  • Fußtritte (21) und (22) an den Trittbretthaltern anlöten.
  • Achshalter (23) biegen. Lagerbuchsen (24) einpassen, darauf achten, daß diese mittig im Achshalter sitzen.
  • Bremsbacken (25) biegen und an den Achshaltern anlöten.
  • Bremsgestänge (26) biegen und an den Löchern der Bremsbacken (25) anlöten. Radsatz einsetzen, freien Lauf prüfen, evtl. nachjustieren. Radsatz wieder entfernen.
  • Bremsbacken sauber schleifen und die detaillierten Bremsbacken (27) ankleben.
  • Fangeisen (28) aus 0,3 Draht entsprechend biegen und in den Löchern des Achshalterbodens anlöten. Gleichzeitig alle acht Fangbügel herstellen, damit diese identisch werden.
  • Auf den einen Achslagerboden an den äußeren Kanten je einen Streifen aus ca. 1 mm dickem Gummiband und auf den anderen Achslagerboden mittig einen Streifen Gummiband kleben.
  • Die kleinen Nasen des Achshalterbodens biegen. 0,4 mm Federstahldraht (29) an einem Achshalter anlöten. Achsabstand exakt an einem Papier markieren. Achshalter herausnehmen und Federstahldraht am zweiten Achshalter anlöten.
  • Achshalter im Fahrgestell einpassen und Federstahldraht (29) im Halter (15) anlöten. Das Gummiband verleiht dem Wagen einen weichen Lauf und ist außerdem noch geräuschdämpfend.
  • Höhe kontrollieren. Die Höhe Schienenoberkante bis Mitte Pufferbohle soll 12 mm betragen. Radsätze einsetzen, probefahren, evtl. nachjustieren.
  • Die inneren Längsträger (31) und Querträger (32) einpassen und anlöten.
  • Bremszylinder (33) und Halter (34) zusammenlöten und am Fahrgestell anbringen.
  • Gasbehälter (35) und Abortstutzen (36) montieren.
  • Federschaken des Federpakets (37) am Längsträger (19) anlöten. Zwischen Mitte Federpaket und Lagerbuchse (24) soll der Zwischenraum ca. 1 mm betragen bei Wagen auf planer Unterlage stehend.
  • Pufferbohlen mit Puffer (38) und Kupplungshaken (39) bestücken, sofern keine Federpuffern und Originalkupplungsimitationen verwendet werden sollen, da diese erst nach Lackierung anzubringen sind.
  • Bremsschläuche (40) unten an der Pufferbohle anlöten. Bei Verwendung einer Modellstandardkupplung auf Bewegungsfreiheit der Kupplung achten.
  • Bremsgestänge (41) und Druckluftleitung (42) aus 0,5 mm Draht herstellen. Beachten, daß diese die Achshalter weder schief ziehen noch in der Bewegungsfreiheit behindern.
  • Fangeisen (43), diese befinden sich auf der Ätzplatte, oder aus 0,4 mm Draht herstellen, und an den inneren Längsträgern befestigen.
  • Sprengwerkstützen (44) in den Löchern des Längsträgerunterteils (19) anlöten. Sprengwerk aus 0,5 mm Draht herstellen und anlöten.
  • Kupplungshalter (A) mit NEM-Kupplungsschacht (B) zusammenmontieren. Niet (C) durchstecken und mit der Wärme des Lötkolbens befestigen. Kupplungshalternase biegen, Höhe justieren und an der Pufferbohle anlöten, am Wagenboden dagegen ankleben. Anschließend Kupplungsschacht ausrichten und Federn justieren.
  • Übergangsgriffe am Bühnengeländer (46) biegen und Bühnengeländer anlöten.
  • Perronbügel (47) am Bühnengeländer anlöten.
  • Übergangsblech (48) an den Pufferbohlen anlöten.
  • Bremskurbel (49) anbringen, Gestänge zum Bremszylinder aus 0,5 mm Draht herstellen.
  • Nach gründlicher Säuberung Fahrgestell mit Autogrundierung und anschließend schwarz lackieren.
  • Ventile der Bremsschläuche rot lackieren.
  • Beschriftung anbringen und anschließend das gesamte Fahrgestell mit Mattlack spritzen.
     
 
   
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